Gemeinsam nicht einsam

Die meisten Bundeswehrangehörigen, die sich an Friedensmissionen im Ausland beteiligen, kehren nahezu alle gesund nach Hause zurück. Aber dennoch kommen einige wenige mit Verletzungen aus dem Einsatz. Viel zu wenig beachtet sind dabei die seelischen Verletzungen, die sogenannten posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS), unter denen Soldatinnen und Soldaten mitunter Jahre leiden. Deutschland gehört zum Glück zu den wenigen Ländern, die diese Erkrankung ernst nehmen und den Geschädigten professionell helfen. Der Bundeswehrverband überreichte uns – dem Sprecher der SPD-Arbeitsgruppe Sicherheitspolitik, Dr. Fritz Felgentreu, mir und dem Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich – am vergangenen Mittwoch eine Denkschrift zu weiteren Verbesserungen für die PTBS-Geschädigten. Wir werden nun prüfen, wie die psychologische Betreuung der traumatisierten Bundeswehrangehörigen weiter verbessert werden kann. Am besten wäre es natürlich, wenn die Welt friedvoller wäre und wir gar nicht mehr über Auslandseinsätze entscheiden müssten.